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Waffeninitiative NEIN


Die Waffenverbots-Initiative will das sportliche Schiessen mit der
Armeewaffe verbieten. Mit der Folge: keine Jungschützenkurse,
kein Eidgenössisches Feldschiessen, keine Eidgenössischen und
Kantonalen Schützenfeste mehr.

Breitensport und Spitzensport
Der Schweizer Schiesssportverband (SSV) ist mit 200‘000 Mitgliedern und rund 3‘300 Schützenvereinen
der drittgrösste Sportverband des Landes. Schiessen ist nicht nur eine grosse Tradition,
sondern eine olympische Sportart. Schiessen bedeutet auch Spass haben, Bekanntschaften machen,
Kameradschaften pflegen. Das Schützenhaus ist die „Sportarena“ des Schiesssports: Man
findet hier gleichzeitig Wettkampfgeist, Kameradschaft und Geselligkeit. Dies leben die Schützinnen
und Schützen auch den Jungen vor: Rund 12‘000 Jugendliche üben mit Begeisterung den
Schiesssport aus und engagieren sich in Vereinen.

Traditionell verantwortungsvoller Umgang mit den Sportgeräten
Die Sicherheit und der verantwortungsbewusste Umgang mit Sportgeräten und Munition sind
für Schützinnen und Schützen zentral und unmissverständlich. Die Schützenvereine legen grossen
Wert auf eine konsequente und regelmässige Aus- und Weiterbildung. Sie sorgen dafür,
dass ihre Funktionäre gut ausgebildet sind und dass die Sportgeräte sicher gelagert werden.

Waffeninitiative will den Schiesssport bürokratisieren und einschränken
Die Waffeninitiative fordert einen Bedarfs- und Fähigkeitsausweis für den privaten Umgang mit
Feuerwaffen auf Verfassungsstufe. Der Bundesrat kommt in seiner Botschaft zu Handen des
Parlaments zum Schluss, dass die Lizenz eines Schützenvereins keinen Fähigkeitsnachweis für
das Schiessen darstellt. Somit ist klar, dass die Ausübung des Sportschiessens durch zusätzliche
administrative Massnahmen zumindest erschwert würde. Die Schützinnen und Schützen haben
heute keine Garantie, dass sie ihre Sportart noch zu akzeptablen Bedingungen werden ausüben
können. Weil sie nur neue Anforderungen und Verbote bringt, aber keine zusätzliche Sicherheit
schafft, lehnen die Schweizer Schützinnen und Schützen die Waffeninitiative ab.


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