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Sportschiessen A-Z > Psychologie
Jeder kleine oder grosse Sportler (lies auch Schützin oder Schütze), ob Vereins- oder Weltmeister, ist Erfolgsschwankungen unterworfen. Sie entspringen eigener Schwäche und höheren Leistungen des Gegners. Tiefpunkte dieser Art stellen sich ein, so wie Tag und Nacht, wie Ebbe oder Flut. Wer das nicht begreift oder nicht wahrhaben will, muss sich durch Erfolgsschwankungen der Olympiasieger und Weltmeister belehren lassen. Gelingt das nicht, überwiegt die Resignation und aus den grossen sportlichen Taten wird sowieso nicht viel werden. Wie heisst es doch: In der Niederlage zeigt sich der Meister! Gemeint ist mit dieser Weisheit nicht nur das Auftreten des Verlierers, sondern ebenso seine Motivation aus den Niederlagen die Lehren zu ziehen, für eine weitere Leistungsfestigung und Leistungsentwicklung.
Auf dem Teppich bleiben!
Viele Sportler, so auch Schützen, haben es schwer, Erfolge zu verkraften. Schon als Vereinsmeister, erst recht als Schweizer Meister oder auf noch höherer Ebene, spielen sie die Grössten, wollen Extrawürste braten und immer recht haben. Doch halt! Wer derart „verrückt spielt“, fügt sich selbst Schaden zu, denn die Umwelt hat auf die Dauer kein Verständnis für übersteigerte Eitelkeit. Der vereinsamte Elitesportler bleibt ein armer Wicht, trotz seinen Erfolgen. Deshalb ist wichtig für alle, die es im Sport zu etwas bringen (wollen): MENSCH BLEIBEN - derselbe MENSCH wie vorher, das ist eine Vorbedingung, wenn es weiter mit der Leistung vorwärts gehen soll!
Beim Schiessen denken!
Der Schütze sollte das Schiessen fast wissenschaftlich betreiben. Er selbst und sein Sportgerät müssen das Objekt sein, um aus seiner Technik das bestmögliche Resultat zu erreichen. Wie bei einem Experiment kann der Schütze an sich arbeiten und sich selbst objektiv beurteilen. Änderungen sollten jedoch im Training oder in Leistungskontrollen ausprobiert werden. Voreilige Schlüsse aus einem Programm zu ziehen, wäre völlig falsch! Je weiter der Schütze in seinem Können ist, um so wichtiger werden die Analysen seines Schiessens! Die Fähigkeit, sich selbst zu beurteilen, formt den Schützen (Trainings- und Wettkampfheft führen). Das sind Dinge, die das Schiessen erst richtig zu einem schönen Sport machen!
Vorstartnervosität! (Wettkampffieber, Startaufregung)
Hier einige Tipps:
Erfolgsgrundsätze
Quelle: ehem. Nationaltrainer Gewehr, Heinz Bolliger